Game-Changer Kampagne

Wusstest du, dass 80% der Sportler:innen in Belgien bereits vor ihrem 18. Lebensjahr  interpersonelle Gewalt erlebt haben?

 

Dieses Problem möchte der Leitverband des ostbelgischen Sportes, kurz LOS, angehen und hat dafür die Game-Changer Kampagne ins Leben gerufen. Die Kampagne zielt darauf ab, das Bewusstsein für interpersonelle Gewalt im Sport zu schärfen. Außerdem soll sie die Gewaltprävention im Sport näher beleuchten und voranbringen, um den Sport in Ostbelgien zu einem sicheren und angenehmen Ort für alle zu machen. Die Kampagne ist im Anschluss an das Erasmus+ Projekt vom Eupener Sportbund entstanden. Gemeinsam mit dem Stadtsportbund Aachen haben sie das Thema „Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport“ aufgegriffen und behandelt. Mit dem Projekt, welches im Dezember 2022 ausgelaufen ist, ist das Thema natürlich nicht zu Ende. Daher wurde nun die Kampagne zur Gewaltprävention im Sportbereich von LOS gestartet, an der der Eupener Sportbund ebenfalls wieder mitwirkt.

 

Interpersonelle Gewalt im Sport umfasst fünf Formen von absichtlicher Gewalt oder absichtlichem Verhalten, die gegen den Willen von Sportler:innen, Trainer:innen oder Ehrenamtlichen stattfinden.

  • Vernachlässigung
  • psychische Gewalt
  • körperliche Gewalt
  • sexuelle Gewalt mit Körperkontakt
  • sexuelle Gewalt ohne Körperkontakt

 

Mittels der Game-Changer Kampagne soll die Öffentlichkeit über das Thema interpersonelle Gewalt im Sport aufgeklärt werden. Außerdem plant LOS Schulungen, Beratungsangebote und Handlungsempfehlungen für Sportvereine bereitzustellen und gleichzeitig als Vorbild für Prävention und Intervention gegen interpersonelle Gewalt im ostbelgischen Sportsektor voranzugehen. So soll nachhaltig sichergestellt werden, dass der Sport in Ostbelgien so sicher wie möglich bleibt.

 

Weitere Informationen zur Kampagne gibt es auf der Webseite www.game-changer.be.