Neuer Eurodesk-Bericht beleuchtet Mobilitätserfahrungen von LGBTQI+-Jugendlichen

Eurodesk hat einen neuen Bericht zum Thema „Mobilität und die Rolle der Jugendinformation im Leben von LGBTQI+-Jugendlichen“veröffentlicht. Die Publikation baut auf der Eurodesk Umfrage von 2025 auf und widmet sich den besonderen Erfahrungen, Bedürfnissen und Herausforderungen von LGBTQI+-Jugendlichen im Zusammenhang mit internationalen Mobilitätsangeboten.

Der Bericht zeigt, dass junge LGBTQI+-Personen besonders offen für Auslandsaufenthalte sind und internationale Erfahrungen häufiger wahrnehmen als viele ihrer Altersgenoss:innen. Gleichzeitig verfügen sie über umfangreiche Erfahrungen bei der Suche nach Informationen zu Austausch-, Freiwilligen- oder Mobilitätsprogrammen. Besonders wichtig sind ihnen dabei praktische Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten sowie konkrete Informationen zu den verfügbaren Programmen.

Trotz des großen Interesses an internationalen Erfahrungen stehen viele LGBTQI+-Jugendliche vor zusätzlichen Herausforderungen. Finanzielle Hürden, psychische Belastungen, soziale Schwierigkeiten und Diskriminierungserfahrungen können die Teilnahme an Mobilitätsprojekten erschweren. Besonders Jugendliche ohne bisherige Auslandserfahrung äußern häufiger Sorgen hinsichtlich möglicher Diskriminierung, gesundheitlicher Probleme, kultureller Anpassung oder mangelnder Unterstützung durch ihr familiäres Umfeld.

Die Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig zielgruppengerechte und inklusive Jugendinformation ist. Der Bericht liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Informationsangebote gestaltet werden können, um LGBTQI+-Jugendliche besser zu unterstützen und ihnen den Zugang zu internationalen Chancen zu erleichtern.

Ziel ist es, Mobilität für alle jungen Menschen zugänglicher und sicherer zu gestalten. Jugendinformation spielt dabei eine entscheidende Rolle, indem sie Orientierung bietet, Barrieren abbaut und junge Menschen dabei unterstützt, selbstbewusst neue Erfahrungen im Ausland zu sammeln.