Rekordjahr 2025 für Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps

2025 war ein Rekordjahr für Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps in Ostbelgien. Mit hohen Bewilligungszahlen, über 1.000 Teilnehmenden und einem Fördervolumen von mehr als 2,2 Mio. Euro zeigen die Programme ihre starke Wirkung.

Das Jahr 2025 war für die Nationale Agentur Ostbelgien ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr innerhalb der laufenden Programmlaufzeit 2021–2027. Sowohl Erasmus+ als auch das Europäische Solidaritätskorps (ESK) verzeichneten hohe Bewilligungszahlen, eine starke Beteiligung und ein Rekordfördervolumen.

Im Rahmen von Erasmus+ wurden insgesamt 29 Projekte in allen Bildungs- und Jugendbereichen genehmigt: acht Projekte in der Schulbildung, neun in der Erwachsenenbildung, sechs in der Berufsbildung, ein Projekt in der Hochschulbildung sowie fünf Projekte im Jugendbereich. Diese Projekte ermöglichen 1.047 Teilnehmenden internationale Mobilitätserfahrungen. Den größten Anteil stellt der Jugendbereich mit 648 Teilnehmenden, gefolgt von der Schulbildung mit 231 Teilnehmenden. In der Berufs- und Erwachsenenbildung wurden jeweils 63 Teilnehmende gefördert, in der Hochschulbildung 42.

Mit einem genehmigten Fördervolumen von 2.065.860,00 € erreichte Erasmus+ 2025 einen neuen Höchststand und übertraf damit erneut das Rekordergebnis des Vorjahres. Die Mittel verteilen sich auf alle Bereiche: 390.135,00 € für die Schulbildung, 409.572,00 € für die Erwachsenenbildung, 605.413,00 € für die Berufsbildung, 98.554,00 € für die Hochschulbildung und 562.186,00 € für den Jugendbereich.

Auch das Europäische Solidaritätskorps blieb 2025 auf einem sehr hohen Niveau. Insgesamt wurden vier Projekte genehmigt – drei Freiwilligendienste und ein Solidaritätsprojekt – mit 14 Teilnehmenden. Neun junge Menschen engagieren sich im Freiwilligendienst, fünf im Solidaritätsprojekt. Das genehmigte Gesamtbudget beläuft sich auf 139.360,00 €, davon 130.000,00 € für Freiwilligendienste und 9.360,00 € für das Solidaritätsprojekt.

Inhaltlich spiegeln die Projekte beider Programme zentrale europäische Prioritäten wider. Schwerpunkte lagen unter anderem auf Inklusion und Chancengleichheit, demokratischer Teilhabe, internationaler Zusammenarbeit, digitaler Bildung, Gesundheit und Wohlbefinden sowie auf kulturellen, gesellschaftlichen und ökologischen Themen. Im ESK standen zudem Solidarität, gesellschaftlicher Zusammenhalt und das Engagement junger Menschen im Mittelpunkt.

Die Ergebnisse des Jahres 2025 unterstreichen die große Bedeutung von Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps für Bildung, Jugend und lebenslanges Lernen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Sie zeigen eindrucksvoll, wie europäische Programme zur Qualitätsentwicklung beitragen und die aktive Mitgestaltung Europas fördern.